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Mehr Chancengleichheit bei der Berufswahl

 

Projektbeschrieb (abgeschlossenes Forschungsprojekt)

In der Schweiz wählen Knaben und Mädchen unterschiedliche Berufe. Bis heute haben die Massnahmen zur Ausweitung des Berufswahlspektrums von Mädchen und Knaben nicht die erwarteten Wirkungen erzielt.

Ziel

Das Projekt ist aus der Zusammenarbeit zwischen der Abteilung eines Erziehungsdepartements und einer universitären Forschungsgruppe entstanden. Die Forschenden gehen der Frage nach, weshalb Berufsinteressen und Berufswahl bei Mädchen und Knaben am Ende der obligatorischen Schulzeit immer noch unterschiedlich sind. Dazu untersuchen sie die Wirksamkeit der getroffenen Massnahmen, um Knaben und Mädchen zu einer geschlechtsrollenunabhängigen Berufswahl zu bewegen. In fünf Kantonen werden Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I über ihre Berufswünsche, ihre Geschlechtsidentität und ihre Bilder vom Verhältnis zwischen Frauen und Männern befragt. Vergleichbare Fragen werden ihren Eltern und ihren Lehrpersonen gestellt. Die Daten aus diesen Befragungen und ihr Vergleich mit Sekundäranalysen von grossen nationalen Umfragen liefern wichtige Hinweise darauf, was die Jugendlichen am Ende der obligatorischen Schule zu einer geschlechtsspezifischen Ausbildungs- und Berufswahl führt. In Zusammenarbeit mit Gleichstellungsfachleuten analysieren die Forschenden auch, wo die Probleme und Herausforderungen bei den heutigen Massnahmen zur Förderung einer geschlechtsunabhängigen Berufswahl liegen.

Originaltitel

Aspirations et orientations professionnelles des filles et des garçons en fin de scolarité obligatoire: quels déterminants pour plus d'égalité?

Projektleitung

  • Prof. Dominique Joye, Institut des sciences sociales (ISS), Universität Lausanne
  • Carolina Carvalho Arruda, ISS, Universität Lausanne
  • Dr. Jacques-Antoine Gauthier, ISS, Universität Lausanne
  • Dr. Lavinia Gianettoni, ISS, Universität Lausanne
  • Dominique Gros, Service de la recherche en éducation (SRED), Département de l’instruction publique, de la culture et du sport, Genf
  • Dinah Gross, ISS, Universität Lausanne
  • Dr. Edith Guilley, SRED, Genf
  • Dr. Dr. Elisabeth Moubarak, SRED, Genf
  • Dr. Karin Müller, SRED, Genf