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Chancengleichheit in den Unternehmen und Programmen der SRG

 

Projektbeschrieb (abgeschlossenes Forschungsprojekt)

Die SRG eignet sich aus drei Gründen besonders gut als Untersuchungsobjekt zur Umsetzung der Chancengleichheit für Mann und Frau:

  1. Sie ist die grösste Medieninstitution der Schweiz und spielt eine wichtige Rolle für die Meinungsbildung in der Öffentlichkeit.
  2. Sie hat als Medienunternehmen des Service public eine soziokulturelle Modellfunktion ("idée suisse").
  3. Sie ist in allen Sprachregionen der Schweiz verankert und spiegelt sowohl in ihren Strategien als auch in ihren publizistischen Programmen die historischen und kulturellen Eigenheiten der verschiedenen Landesteile wider.

Ziel

Das Projekt zeigt, wie die SRG die Chancengleichheit thematisiert und selber umsetzt. Mittels zeitlicher und geographischer Vergleiche zeigen die Forscherinnen die kulturell unterschiedlichen Bedingungen des Erfolgs oder Scheiterns einer Gleichstellungspolitik auf.

Dazu analysieren sie systematisch die Dokumente der Unternehmensarchive (Geschäftsberichte, interne Richtlinien und Protokolle) und erfassen über eine Stichprobe die Sendungen zum Thema Chancengleichheit in den Radio- und Fernseharchiven, um so eine Aussage machen zu können, wie die SRG das Thema seit den 80er Jahren publizistisch bearbeitet hat. Daneben machen die Forschenden Tiefeninterviews mit Schlüsselpersonen der Unternehmenseinheiten.

Originaltitel

Gleichstellung der Geschlechter: eine «idée suisse»? Chancengleichheit in den Unternehmen und Programmen der SRG von 1980 bis in die Gegenwart

Projektleitung

  • Dr. Ruth Hungerbühler, Istituto Media e Giornalismo (IMeG), Universität der italienischen Schweiz, Lugano
  • Prof. Nelly Valsangiacomo, Section d’histoire, Universität Lausanne

 

 

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