Das NFP 60 steht regelmässig in Austausch mit seinen Anspruchsgruppen. Hier finden Sie Statements von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Behörden, Bildung und Wissenschaft zum NFP 60 und zum Thema Gleichstellung.
Maria Roth-Bernasconi

Ungleichheit zwischen Männern und Frauen? Das gibt es doch nicht mehr! Das denken viele Menschen, vor allem viele junge Mädchen. Die objektive Bestandsaufnahme des NFP 60 zur Gleichstellung der Geschlechter öffnet uns die Augen und zeigt uns, welche Fortschritte bereits erfolgt sind und was noch zu tun ist. Damit wir mit Sachkenntnis reagieren und handeln können.
Maria Roth-Bernasconi
Nationalrätin, Co-Präsidentin der schweizerischen SP-Frauen
Thomas Daum

In der beruflichen Gleichstellungs-Frage verschränken sich traditionelle Prägungen der Arbeitswelt und gesell-schaftliche Rollenbilder. Das NFP 60 soll aufzeigen, wie dieses Zusammenspiel funktioniert und was getan werden muss, um das Erwerbspotenzial der Frauen bestmöglich zu nutzen.
Thomas Daum
Direktor Schweizerischer Arbeitgeberverband
Kathrin Amacker

Der Weg zur Gleichstellung der Geschlechter ist steinig. Widerstände, Vorurteile und Falschaussagen sind an der Tagesordnung. Eine breit angelegte Forschungstätigkeit hilft, hier mit objektiven Zahlen und Fakten den Weg zu ebnen. Das NFP 60 liefert dazu einen wichtigen Baustein.
Dr. Kathrin Amacker
Leiterin Unternehmenskommunikation und Mitglied Konzernleitung Swisscom
Yves Flückiger

L'équité entre les femmes et les hommes, en matière sala-riale notamment, est une condition indispensable pour améliorer l'efficacité du système économique et en favori-ser la croissance. Le chemin vers l'équité est encore long. Les routes pour y parvenir n'ont pas été encore suffisam-ment défrichées. C'est précisément l'objectif du PNR60. Il permettra d'élaborer des pistes nouvelles et d'en évaluer les effets possibles pour l'égalité des genres afin qu'au ni-veau fédéral et cantonal les autorités puissent adopter les politiques qui s'imposent.
Yves Flückiger
Professeur au département d’économie politique de l’Université de Genève
Paul Rechsteiner

Seit 1981 ist die Gleichstellung von Frau und Mann in der Bundesverfassung verankert. Von der tatsächlichen Gleichstellung sind wir jedoch noch weit entfernt. Nehmen wir zum Beispiel die Lohngleichheit. Die Lohnstrukturer-hebung 2008, die zur Zeit aktuellste Untersuchung, zeigt, dass der Lohnunterschied und die Lohndiskriminierung zu- statt abgenommen haben. Massnahmen zur Beseiti-gung der Lohndiskriminierung sind dringend nötig. Auch ist Erwerbs- und Familienarbeit besser zu vereinen. Wir erwarten, dass die Projekte des NFP 60 Grundlagen liefern um in der Gleichstellung vorwärts zu kommen.
Paul Rechsteiner
Präsident Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB